top of page

Retter in der Not

  • Autorenbild: lampertsylvia
    lampertsylvia
  • 31. Okt. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Nov. 2025


Heute hatte ich Glück. Heute sage ich DANKE. Dies insgesamt dreimal. Man nennt es Synchronizität oder auch Orchestrierung des Universums. Es gibt sie noch: Wahre Helden, die Frauen retten. Und das war so...


Nachdem ich erfolgreich, aber ohne es zu merken, in den falschen Bus gestiegen war und völlig arglos zwar in die richtige Richtung fuhr, bemerkte ich irgendwann - nämlich als der Bus nicht abbog, wo er hätte abbiegen sollen - und leider etwas zu spät, dass da ein Fauxpas passiert war.


Unverhofft stieg ich sofort irgendwo im Nirgendwo aus diesem Bus aus. Die Zeit drängte, der Arbeitstag sollte bald starten. Also begab ich mich niedergeschmettert, fassungslos und leicht hysterisch an die nächst gelegene Bushaltestelle auf der gegenüberliegenden Strassenseite.


Gleich nach mir traf dort ein mir unbekannter Herr ein. Verzweifelt fragte ich, ob denn nicht ein Bus in die von mir gewünschte Richtung fahre. Er antwortete höflich, dass eben das der Fall wäre, dass somit gleich einer käme, der das täte. Ich war massiv erleichtert.


Kurz darauf kam der Bus auch schon angefahren und besagter Mann beriet mich, wo ich nun am besten aussteigen sollte, um doch noch rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Als ich den Stoppknopf drückte und der Busfahrer einfach nicht anhielt, rettete er mich, indem er den Busfahrer dazu brachte, anzuhalten, um mich aussteigen zu lassen. Er sagte mir dann auch noch: "Nicht Ihre Schuld, haben Sie einen schönen Tag!" - Ich war verblüfft.


Kaum ausgestiegen, rief jemand meinen Namen. Ich drehte mich um und staunte nicht schlecht, als mein Schüler N., der gerade auf dem Rad Richtung Schule unterwegs war, mich anschaute und verwundert fragte: "Was machen denn Sie hier?" - "Ich muss schnellstens in die Schule, ich war im falschen Bus!", er nickte mir zu und versprach, mein mögliches Zuspätkommen zu erklären. Schnell wie ein Pfeil flog er der Strasse entlang davon und war bald nicht mehr zu sehen. Ich folgte ihm leichtfüssig.


Die Strasse schien endlos zu sein. Als ich endlich rechts abbog, um die Hauptstrasse zu überqueren, hörte ich schon wieder jemanden meinen Namen rufen. Dieses Mal war es mein netter Arbeitskollege P., der gerade im Auto unterwegs war, um in die Schule zu fahren. Natürlich wollte er mich mitnehmen. So ein Glück!


Der Tag konnte nur gut werden, er und ich waren endgültig gerettet. Ich würde es pünktlich schaffen. Was für ein Glück! Danke an die Retter in der Not.



 
 
Beitrag: Blog2_Post

Adresse

9490 Vaduz, Liechtenstein

©2022 Reality Bites. Erstellt mit Wix.com

bottom of page